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WWF-Jugendexpedition: Rettet Afrikas grünes Herz!

Foto: Florian Niethammer
Im Südwesten der Zentralafrikanischen Republik liegt das bedrohte Dzanga-Sangha-Reservat. Die erste WWF-Jugendexpedition konnte dort 14 Tage lang den Regenwald und seine Bewohner erleben.
 
Das bedrohte Reservat... | Foto: Florian Niethammer
Das bedrohte Reservat... | Foto: Florian Niethammer

Janine, Silke und Oliver stehen auf einer Aussichtsplattform am Rande einer großen R­egenwald-Lichtun­g, der »Dzanga Bai«. Fast 80 Waldelefanten zählen die drei, manche Tiere sind nur 15 Meter entfernt. Die Jugendlichen sind Teilnehmer der ersten WWF-Jugendexpedition (die auch von Globetrotter unterstützt wird). Zwei Wochen lang sind sie im Regenwaldgebiet Dzanga-Sangha unterwegs, stets begleitet von WWF-Mitarbeiter­n und den Ökoguards der Ranger­brigade. Und sie dürfen Wissenschaftlern wie der weltbekannten Elefantenforscherin Andrea Turkalow bei der Arbeit über die Schulter schauen.
Die Elefanten auf der Lichtung haben ihre Rüsse­l tief in modrigen Erdlöchern versenkt und wühle­n Schlamm auf. »Der Boden hier ist extrem mineral­haltig. Die im Wasser gelöste Erde ist eine wichtige Nahrungsergänzung und steigert die Potenz«, erklärt Andrea. Das Trompeten der Elefanten verstummt auch in der Nacht nicht.

...ist Lebensraum für Mensch und Tier. | Foto: Florian Niethammer
...ist Lebensraum für Mensch und Tier. | Foto: Florian Niethammer

Am Morgen wartet das nächste Dschungel-Highlight: Die Gruppe wird von Cecile und Azobe geführ­t, Fährtenlesern der Ba-Aka-Pygmäe­n. Sie finden sich im undurchdringlichen R­egenwald ganz ohne Wege (und natürlich ohne GPS ;-) problemlos zurecht. Mit Schnalzlauten signalisiert Cecile, dass das Ziel e­rreicht ist. Dann taucht er auf, unvermittelt und in unmittelbarer Nähe, im dichten Gebüsch: M­akumba, der Silberrücken und Clanchef der Flachlandgorillas. Keiner wagt zu atmen. Die 250 Kilogramm geballte Kraft sind förmlich zu spüren. Makumba wäre stark genug, die gesamte Gruppe samt der Klitschko-Brüde­r gleichzeitig umzuhauen. Stattdessen setzt er sich hin, mustert sein­e Besucher neugierig und isst in aller Ruhe sein Blätterfrühstück weiter. Der Gorilla-­Clan wurd­e vom WWF über mehrere Jahr­e an Menschen gewöhnt und kann seitdem von Öko­touristen gefahrlos beobachtet werden. Silke ist tief beeindruckt: »Makumba sitzt nur vier Meter entfernt von uns, mein Herz rast bei seinem Anblick. Ich schaue ihm direkt in das Gesicht. Sein Blick ist so sanft. Unvorstellbar, dass Menschen ein ihnen so ähnliches Geschöpf umbringen können.«

Weitere Infos, Videos, Fotos und Berichte unte­r www.wwf-jugend.de/expedition.

 
4-Seasons Info

Foto: Florian Niethammer
Foto: Florian Niethammer
Retten Sie mit!

Das Regenwaldparadies Dzanga-Sangha ist durch Wilderei, illegalen Holzeinschlag, Bergbau, Armut und Konflikte bedroht. Der WWF und Globetrotter setzen sich für den Erhalt dieses einzig­artigen Naturwunders ein. Auch Sie können dabei mithelfen: Werden Sie ab eine­r Spende von 10 Euro zum Regenwaldretter (Infos unter www.wwf-jugend.de) oder unterstützen Sie die Aktion ganz einfach per SMS: Senden Sie »Regenwald« an die Numme­r 81190. Eine SMS k­ostet 2,99* Euro, davon gehen 2,82 Euro an den WWF. Kein Abo! (* zzgl. Kosten einer SMS)

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