Schöffel Windchill Hoody – hart im Nehmen
Softshells sind nahe dran an der berühmtem »eierlegenden Wollmilchsau«: leicht und weich, aber auch robust, wasserabweisend, winddicht und atmungsaktiv. Die Hersteller setzen über Materialwahl und Ausstattungsfeatures bestimmte Einsatzschwerpunkte – die Palette reicht vom superleichten »Sommer-Softie« bis zur robusten Hochgebirgsjacke mit helmtauglicher Kapuze. Letzteres ist das Konzept der »Windchill Hoody«, die der bayerische Bekleidungsspezialist Schöffel zusammen mit 8000er-Frau Gerlinde Kaltenbrunner entwickelt hat. Gedacht ist die Jacke für den »gehobenen Allroundeinsatz«, aber auch für anspruchsvolle Berg- und Skitouren. Der Name Windchill ist Programm: Kalter Wind soll draußen bleiben und Körperwärme drinnen. Schöffel wählte daher als Material Windstopper Soft Shell: elastisch, innen warm und außen robust – und dank eingebauter Gore-Tex-Membran absolut winddicht.
Offiziell ist das Material »wasserabweisend«, in der Praxis aber nahezu wasserdicht. Softshells mit Membran bieten generell etwas weniger Atmungsaktivität als luftige Sommer-Modelle, aber das lässt sich bei der Windchill Hoody über erfreulich lange Unterarmreißverschlüsse ausgleichen – durch die man sogar die Arme »raushängen« und die Jacke so als improvisierte Weste nutzen kann. Auch sonst stimmen die Details: Die hoch angesetzten Taschen lassen sich auch mit angelegtem Rucksack oder Klettergurt erreichen, die Kapuze ist helmtauglich und variabel verstellbar. Erhältlich ist die Windchill Hoody als Damen- und Herrenjacke, und das auch in Größen bis 46 und 58 (ab 199,95 Euro).
30. November 2011, Text: 4-Seasons
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