Mit gutem Beispiel voran: Keen zu Gast im Weißen Haus
»Made in Billiglohnland« - Was bei der Herstellung von Konsumgütern häufig mit günstigeren Produktionskosten begründet wird, sorgt in westlichen Industrieländern für den Verlust von Arbeitsplätzen. Auch die USA sind davor nicht gefeit. Um das Heimatland als Produktionsort wieder in den Blick von Wirtschaftstreibenden zu rücken, lud Präsident Barack Obama Mitte Januar zu einem Runden Tisch mit Geschäftsführern der verschiedensten Branchenbereiche. Neben den Bossen von Ford, Intel, Siemens USA und Thyssen Krupp war auch James Curleigh, CEO von Keen, geladen.
Auch wenn Keen als Hersteller von Schuhen, Socken und Taschen im Vergleich zu den Industrie- und Automobilkonzernen ein eher »kleiner Fisch« ist, gilt das Unternehmen in den USA als Vorzeigebetrieb: 2010 wurde in Portland (Oregon), unweit des Hauptsitzes, eine neue Produktionsstätte für Footwear errichtet. So konnte das Keen-Team in Portland von 95 auf insgesamt 130 Mitarbeiter erweitert werden. »Der Präsident bat uns, mit unserer Geschichte ein Beispiel vorzustellen, wie Innovationen und Investionen in den USA möglich sind«, sagt Curleigh.
21. Februar 2012, Text: Judith Prechtl, mit Pressematerial von Keen
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