Kaufberatung Wintertouren: Trekking on the rocks
Ich bin von Frühjahr bis Herbst draußen aktiv, nun möchte ich auch die vierte Jahreszeit für Touren nutzen. Worauf achten?
Zunächst einmal solltest du dir überlegen, wohin die Reise gehen soll und dann, wie du dich fortbewegen möchtest. Da gibt es viele Möglichkeiten – als Reiseziel bieten sich Skandinavien an oder die Alpen, für die Fortbewegung Schneeschuhe und verschiedenste Skiarten.
Als da wären?
Man kann mit Langlaufski auf Tagestouren in einem gespurten Gebiet unterwegs sein oder eine Wanderung mit Cross-Country-Skiern von Hütte zu Hütte mit Rucksack machen. Zuletzt gibt es noch die alpinen Skitouren, bei denen man mit Tourenskiern auf Berggipfel steigt.
Und womit fange ich – Jungfrau in Sachen Schnee – an?
Ich würde immer empfehlen, mit hüttenbasierten Tagesausflügen zu beginnen, um sich erste Wintersporen zu verdienen, ohne sich gleich um das ganze Lagerleben kümmern zu müssen. Allein mit dem Wetter umgehen zu lernen, ist schon viel Wert. Und abends auf der Hütte schmökert man dann in Fachliteratur.
Und zur Tourenlogistik kommt dann noch die große Ausrüstungsfrage?
Das stimmt. Ich hab damals meine erste Skitour mit Jeans und Baumwoll-T-Shirt gemacht, um beim ersten Schneesturm festzustellen, dass es noch Potenzial gibt. Danach habe ich mir erstmal angemessene Kleidung besorgt. Gerade in Skandinavien kann man zwischen plus 5 und minus 35 Grad Celsius alles erleben und muss gut vorbereitet sein. Man sollte sich auf jeden Fall gut beraten lassen.
Wollunterwäsche ist derzeit wieder auf dem Vormarsch. Zu Recht?
Fakt ist, dass es inzwischen absolut angenehme Wollunterwäsche gibt, die so gut verarbeitet ist, dass sie der Kunstfaser Konkurrenz macht. Das Eigengewicht ist zwar etwas höher, dafür steigt aber auch der Tragekomfort, da Wolle nicht so schnell anfängt zu müffeln. Meistens hält Wolle einen Tick wärmer, auch im feuchten Zustand. Ihr Nachteil ist die etwas längere Trocknungszeit.
Und wie steht es mit Hightech im »Außenbereich«? Benötigt man im Winter in Lappland wirklich eine Gore-Tex-Jacke?
Meine Erfahrung zeigt, dass es selbst im tiefsten Winter regnen oder zumindest sehr nassen Schnee geben kann. Daher ist meine Gore-Tex-Jacke persönlich immer erste Wahl. Auch Softshell-Jacken sind sehr zu empfehlen. Baumwolle funktioniert gut, solange es ordentlich kalt ist. Aber wenn es dann trotzdem mal regnen sollte und die Imprägnierung ist runter, hat man ein Problem.
Zurück zu den Skiern. Wo liegen da die Unterschiede?
Wir unterscheiden bei Globetrotter die drei Bereiche Crosscountry, Backcountry und alpine Tourenski. Der Crosscountry-Spektrum reicht vom Athleten bis zum Loipenbummler. Ersterer bevorzugt die Hüfttasche, letzterer einen Tagesrucksack samt Thermoskanne. Derart ausgerüstet, können in gespurtem Gebiet locker 30 km und mehr zurückgelegt werden. In der Kategorie Backcountry findet man alle Leute, die mit Rucksack und/oder Pulkaschlitten ungespurtes Gelände betreten und dabei möglicherweise selber navigieren müssen. Die Backcountry-Läufer zelten oder wandern von Hütte zu Hütte. Sie brauchen etwas breitere Skier, gern auch mit Stahlkante, ein stabileres Bindungssystem und Skistiefel, die Wanderstiefeln ähneln, so dass man im schwierigen Gelände den Ski für mehr Sicherheit besser ankanten kann. Die Skitourengeher sind damit beschäftigt, mit pistenähnlichen Skiern einen Berg hinaufzusteigen, um danach zurück ins Tal abzufahren. Tourenski unterscheiden sich nur insofern von Pistenski, als dass sie einen leichteren Aufbau haben und somit etwas kraftsparender beim Aufstieg sind.
Gemein haben alle drei Systeme, dass die Ferse frei ist, um »gehen« zu können, oder?
Das stimmt, wobei einzig der alpine Tourenski die Möglichkeit bietet, die Ferse festzustellen, so dass man mit diesem System fast die gleichen Abfahrtseigenschaften wie beim Pistenski hat.
Beim Telemark-Ski hat man die Ferse ebenfalls frei. Wo liegt der Unterschied zum alpinen Tourenski?
Beim Aufstieg ist tatsächlich alles ähnlich. Das Besondere liegt in der Abfahrt, da die Ferse auch hierbei frei bleibt. Um dann die klassischen Schwünge zu machen, stellt man den Talski beim Schwung immer nach vorne. Im »Ballenbereich« haben die Stiefel daher eine Knickfalte, so dass man das jeweils hintere Bein abknicken kann
Und was ist mit Kurzski?
Kurzski sind meines Erachtens sehr speziell. Sie werden meist von Leuten eingesetzt, die einen Aufstieg planen und möglichst wenig Gewicht an den Füßen wollen. Dazu kommt, dass man sie bei Kletterpassagen viel leichter am Rucksack verstauen kann als lange Alpinski. Ihr Nachteil liegt darin, dass man niedrigere Abfahrtsgeschwindigkeiten erreicht und der Ski bei der Abfahrt durch die fehlende Länge generell sehr unruhig ist. Kurzski sind also nichts für Leute, die den Abfahrtsgenuss suchen. Sie haben ihre Stärken in Gebieten, in denen man beweglich sein muss.
Sind nicht Schneeschuhe die ideale Eintrittskarte für angehende Schneehasen?
Mit Schneeschuhen kann im Grunde jeder durch den Schnee stapfen, das stimmt. Die Technik ist schnell erlernt. Und wenn man zuvor noch nie auf Langlaufskiern gestanden hat, würde ich Schneeschuhe durchaus empfehlen.
Hat es sich dann mit den Vorteilen?
Keineswegs. Schneeschuhe spielen ihre Stärken im Tiefschnee und unwegsamen Gelände aus. Ihr Auftrieb steht Skiern in nichts nach und ihre Beweglichkeit ist unübertroffen. Auch beim günstigeren Anschaffungspreis können sie punkten.
Ein Kunde möchte in Skandinavien von Hütte zu Hütte wandern – wie schätzt er die Entfernungen richtig ein, die er zurücklegen kann?
Ich bin bisher gut damit gefahren, mich an den normalen Wanderzeiten aus dem Sommer zu orientieren. Die Einheimischen sind meist schneller, aber wenn du nur im Urlaub Skitouren gehst, passt es ungefähr.
Welches Einsteigerrevier in Skandinavien kannst du 4-Seasons-Lesern empfehlen?
Der Hardangervidda-Nationalpark im Süden Norwegens ist geradezu perfekt. Der Vorteil: relativ geringe Höhenunterschiede und ein dichtes Netz an Wanderhütten. Bei Sturm ist man allerdings ziemlich ausgesetzt, daher würde ich nicht zu früh im Jahr fahren. Von Mitte bis Ende April ist meist die beste Zeit.
Kann ich dort auch Schneeschuhlaufen?
Eher nein. Man kann dort manchmal morgens schon den Punkt sehen, an dem man mittags sein Brot isst. Durch diese traumhafte Weite gleitet man besser. Auf Schneeschuhen würde sich die Landschaft einfach viel zu langsam verändern. Eine waldige Region, wie zum Beispiel die Femundsmarka im Grenzgebiet von Norwegen und Schweden, passt da besser.
Jetzt geht es an die Wäsche. Gibt es die Möglichkeit, meine vorhandene Kleidung wintertauglich zu tunen?
Ich habe schon oft festgestellt, dass ich viele Dinge meiner Sommerausrüstung gut im Winter einsetzen kann. Das geht bei der Thermounterwäsche los, auch meine Fleece-Pullis und die Gore-Tex-Jacke sind zu allen Jahreszeiten einsetzbar.
Aber die Temperaturen können im Winter doch deutlich tiefer fallen, braucht man da nicht mehr zum Anziehen als im Sommer?
Ja, eine zusätzliche Schicht oder ein 300er-Fleece anstatt des 100ers. Ansonsten ist die Kleidung relativ identisch. Auch im Winter kommt es erstmal darauf an, dass man Klamotten trägt, die Körperfeuchtigkeit gut aufnehmen und weiterleiten. Daunenjacke und -hose scheinen Luxus, sind im Notfall aber ein echter Sicherheitsaspekt und für mich bei auch bei Teepause und im Zeltlager unverzichtbar.
Welches Zelt benötigt man?
Ich bevorzuge eines mit viel Stauraum in der Apsis. So muss ich im Sturm nicht nach draußen und den eingeschneiten Hausstand ausbuddeln. Winterzelte haben idealerweise ein silikonisiertes Außenmaterial, das kältestabiler ist als PU-Beschichtungen. Und an breitere und längere Schneehäringe denken.
Sollte ich nicht auch bei einer Hüttentour ein kleines Zelt mitnehmen, falls mich unterwegs ein Schneesturm überrascht?
Die meisten Leute verzichten darauf. Was man aber dabei haben sollte, ist ein Biwaksack, in dem man sich winddicht einwickeln kann, und eine Unterlage, die isoliert. Wenn dann wirklich ein Sturm kommt, braucht man noch eine Schneeschaufel, um sich einzugraben.
Ich grabe mir ein Loch, lege mich hinein und lasse mich zuschneien?
Das ist eine Möglichkeit. Besser ist, man sucht sich eine Schneeverwehung, in die man waagerecht hineingraben kann, oder man buddelt – wenn der Schnee tief genug ist – ein tiefes Loch senkrecht nach unten, das man dann oben mit Schneeblöcken, Rucksack oder Pulka weitestgehend verschließt.
Braucht man sonst noch was?
Karte, Kompass und das Know-how dazu. Diese drei Dinge sind überlebenswichtig.
Und wie sieht es mit einem GPS-Gerät aus? Könnte das in einem Schneesturm helfen, wenn ich mit Karte und Kompass nicht weiterkomme?
Ein GPS erleichtert einiges, insbesondere die Positionskontrolle bei Sturm oder Nebel. Das Handwerk mit Karte und Kompass ist dennoch unabdingbar, falls die Batterien mal versagen.
Stichwort Isomatte. Was empfiehlst du?
Ausschließlich auf Luftmatten jeglicher Art zu setzen ist kritisch. Zu groß ist die Gefahr eines Defekts. Ich würde als Grundlage immer die klassische Matte aus 19 mm dickem Evazote-Schaum empfehlen. Wer dann mit der Bodenkälte partout nicht zurecht kommt, gönnt sich zusätzlich eine daunengefüllte Matte, wie es sie von Exped gibt.
Und was gibt’s zu Schlafsäcken zu sagen?
Kunstfaserschlafsäcke sind zwar voluminöser und schwerer, haben aber den Vorteil, dass sie auch in feuchtem Zustand noch gut wärmen – durch das beim Zelten reichlich auftretende Kondenswasser ein nicht unwichtiger Faktor. Bei einem feuchten Daunenschlafsack klumpt die Daune und verliert viel von ihrer Wärmeleistung. Auf mehrtägigen Zelttouren hat man dann schnell ein Problem, da man den Schlafsack zwischendurch nicht trocknen kann. Die Lösung, wenn man bereit ist, etwas mehr Geld zu investieren, findet man heute in einigen sehr hochwertigen Daunenschlafsäcken, die mit einer wasserdichten, dampfdurchlässigen Membran ausgestattet sind.
Welche Kleinigkeiten, die Großes bewirken, sollte man nicht vergessen?
Eine Sturmhaube ist bei schlechtem Wetter mit hohen Windgeschwindigkeiten sehr sinnvoll, dazu eine Fettcreme (Vaseline) mit einem möglichst geringen Wasseranteil als Schutz für unbedeckte Hautpartien. Für solches Wetter ist außerdem eine geschlossene Skibrille sehr wichtig. Auf meiner ersten Tour habe ich erlebt, wie Schneeflocken hinter meine Sonnenbrille geweht wurden, um dort meine Wimpern zu vereisen. Am Ende konnte ich nichts mehr sehen.
Im Sommer ist mein Rucksack schon schwer genug, gibt es im Winter Alternativen?
Doch, sogar eine sehr gute: eine Pulka, die man hinter sich herzieht, ist für Wintertouren geradezu ideal. Man muss nicht so genau aufs Gewicht achten, kann viel leichter packen und bei Abfahrten erhält man eine zusätzliche Stabilität, die mit einem schweren Rucksack auf dem Rücken schnell verloren geht.
Kann ich in einer Pulka meinen halben Hausstand mitnehmen?
Wer noch nie Meister des platzsparenden Packens war, dem wird eine Pulka viel Freude bereiten. Bei einem Rucksack muss man sich da wesentlich mehr disziplinieren. Man wird durch eine Pulka allerdings auch dazu verleitet, Dinge mitzunehmen, die nicht unbedingt nötig sind.
Hat der Rucksack also ausgedient?
Bei Tages- oder Hüttentouren kann man Gewicht und Volumen so minimieren, dass es wunderbar in einen Rucksack passt. Auch Anstiege lassen sich mit Rucksack leichter bewältigen. Wenn man aber zelten will, kommt so viel Volumen zusammen, dass man sich mit einem Rucksack keinen Gefallen tut. Abfahrten sind dann gänzlich spaßfrei. Durch den Druck auf die Ski verkantet man häufig, Stürze sind die Folge.
Wer friert, verbrennt mehr Kalorien. Wie viel Essen sollte ich einpacken?
Beziffern kann ich das nicht, aber es gibt natürlich Zahlen, die belegen, wie viel der Körper zusätzlich verbrennt, um warm zu bleiben. Das muss nachgefüllt werden. Bei mir ist es so, dass ich in den ersten Tagen nicht viel mehr esse als zu Hause, danach aber stellt sich oft ein ordentliches Hungergefühl ein. Dann darf es statt der 125-Gramm-Packung Globetrotter Lunch gern auch eine 250-Gramm-Portion sein.
Wenn ich schon auf den Komfort einer Hütte verzichte – gibt es wenigstens eine Zeltheizung?
Eine Heizung nicht direkt, aber viele Leute kochen in der offenen Apsis, was einiges an Wärme erzeugt. Eine andere Alternative, die zugleich auch romantisch ist, sind Gaslaternen. Aber Achtung: Wer mit Kochern und Laternen im Zelt hantiert, muss aufpassen wie ein Luchs. Wer will schon bei minus 30 Grad ein Loch ins Zelt brennen?
Welcher Brennstoff ist wintertauglicher?
Bei extremen Touren würde ich mich ausschließlich auf Benzin verlassen. Es funktioniert bei jeder Temperatur, hat einen hohen Brennwert und ist immer zuverlässig. Gaskocher werden selten empfohlen, da die Leistung je nach Temperatur, Höhe und Kartuschenfüllstand stark nachlässt. Auf Kurztouren habe ich aber schon bis minus 20 Grad erfolgreich mit Gas gekocht. Bei Gaskochern mit Vorheizspirale kann man die Kartusche auf den Kopf drehen, wenn der Innendruck nachlässt. Größter Vorteil von Gas ist das Plus an Sicherheit und der angenehmere Geruch beim Gebrauch am Zelt.
Wie viel mehr Brennstoff benötige ich im Winter?
Zum einen kocht man mehr Tee und Suppe als im Sommer, zum anderen ist die Brennzeit des Kochers beim Schneeschmelzen erheblich. Bis man einen Liter Wasser im Topf hat, muss man ihn bestimmt drei Mal mit Schnee nachfüllen. Ich nehme im Winter ungefähr das Doppelte an Brennstoff mit als im Sommer. So bin ich für Eventualitäten gerüstet und kann den Kocher auch mal etwas länger brennen lassen, um das Zelt zu heizen.
Kann ich unterwegs eigentlich bedenkenlos Schnee schmelzen und trinken?
Prinzipiell ist das ungefährlich, wobei im Frühjahr bei höheren Temperaturen mitunter rötliche Algen auf dem Schnee wachsen. Den sollte man dann genauso meiden wie gelben Schnee.
4-Seasons Info
Wohnen wie die Eskimos
Wer beim Winterwandern Strecke machen will, wird sich nicht jeden Abend die Mühe des Iglubaus machen. Als Höhepunkt einer zweitägigen Schneeschuhtour oder auch daheim im Garten gibt es jedoch keine standesgemäßere Behausung für Globetrotter. Eine Bauanleitung.

Wichtigste Werkzeuge für Iglubauer: eine Schneesäge, etwas Köpchen und viel Gefühl.
1. Der Bauplatz
Im tiefen Schnee den Bauplatz abstecken: für ein 2-Personen-Iglu einen Kreis von 2 m Durchmesser, davor kommt der Eingangstunnel (2,5 m lang; 1,5 m breit). Die Grundfläche mit Ski oder Schneeschuhen festtreten, 20 Minuten warten, dann noch einmal mit normalen Schuhen.
2. Das Baumaterial
Ein Loch vor dem geplanten Eingang graben, hineinstellen, von hier aus Richtung Iglu-Mitte Blöcke schneiden (dieser Graben wird später Eingangstunnel). Erst eine saubere Front sägen (60 cm breit, 45 cm nach unten), 15 cm dahinter noch einen 60x45- cm-Schnitt. Die Seiten und zum Schluss den Boden anschneiden. Der Block löst sich mit einem »Plopp«. Im Eingangsgraben zwei Blockebenen (90 cm tief) ausschneiden, im Iglu nur eine.
3. Der Rohbau
Ca. 50 möglichst gleich hohe (45
cm) Blöcke ausschneiden und rund um den Bauplatz aufstellen. Nun die erste Grundreihe errichten und die Blöcke nach innen lehnen. Einen besonders breiten Block über den
Eingangstunnel legen. Da das Iglu als Spirale aufgebaut wird, müssen die ersten drei Blöcke dran glauben: Sie werden schräg abgesägt. So kann man auch den ersten Block der zweiten Reihe an einen anderen Block lehnen.
4. Der Trick
Jeder neue Block darf zunächst nur an drei Punkten aufliegen! Dazu den Block zunächst mit der Unterseite aufsetzen. Diese so freisägen, dass nur noch die Ecken (wie Füße) aufliegen. Dann nach innen kippen, bis der Block mit dem vorherigen Block bündig liegt. Diese Flanke ebenfalls freisägen, bis nur noch die obere Ecke Kontakt hat. Zum Schluss ein fein dosierter Schlag – und der Block sitzt fest.
5. Deckel drauf
Bereits die unterste Reihe muss eine leichte Neigung nach innen haben, sonst wird es nichts mit der Kuppel. Je höher das Iglu wächst, desto ge-wagter muss die Neigung sein. Den letzten Block einfach über die Öffnung legen und von innen mit der Säge bearbeiten, bis er sich setzt.
6. Schöner Wohnen
Nachdem die Fugen mit Schnee abgedichtet sind, fehlt nur noch die Inneneinrichtung. Beachten: Der Schlafplatz muss höher liegen als der Eingang. Einfachste Lösung: Die komplette Fläche wird als Liegefläche genutzt, der Eingang führt als Kriechgraben hinaus.
Jürgen Kurapkat/Christof Hagen
15. November 2007, Interview: Lars Schneider
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