Hunger ist der beste Koch: Kaufberatung Outdoorküche
Kristian, hast du schon mal Touren unternommen, bei denen Hunger ein stiller aber beharrlicher Reisebegleiter war?
Klar, ich kann mich gut an Trekking-, Paddel- und Radtouren erinnern, bei denen ich es gar nicht erwarten konnte, nach getaner Arbeit den Kocher endlich zum Laufen zu bringen. 2008 war ich im Winter sechs Tage auf einer Schneeschuhwanderung in Jämtland (Schweden) mit dem Zelt unterwegs. Ich hatte ca. 20 Kilo Gepäck und die Temperatur betrug zwischen –10 °C und –20 °C am Tag. Die kälteste Temperatur, die wir nachts gemessn haben, war –28 °C. Unter diesen für mich sehr ungewohnten Umständen war der Hunger ein steter Begleiter.
Wie lässt sich dieser unangenehme Gefährte verbannen?
Am besten lässt sich der Hunger verbannen, indem man sich feste Mahlzeiten wie im »normalen« Leben einplant. Ich empfehle, immer einen Müsli-Riegel, Nüsse oder Trockenfrüchte zur Hand zu haben, um zwischendurch Kraft zu tanken. Am schnellsten lässt sich drohender Hungerast durch Power Bar Gel vertreiben. Dieses flüssige Konzentrat muss nicht erst verdaut werden, sondern führt dem Körper direkt wichtige Kohlenhydrate, Proteine und Vitamine zu.
Wie hoch ist eigentlich der Energiebedarf eines Outdoor-Sportlers?
Ein Mensch, der einen schweren Rucksack trägt, ein gepacktes Fahrrad bewegt oder ein Kanu paddelt, benötigt täglich 3000 bis 4000 kcal. Bei extremen Touren kann sich der Bedarf sogar verdoppeln.
Und welche Menge an Nahrungsmitteln ist täglich nötig, um den Hunger zu stillen?
Pro Tag sollten mindestens 800 Gramm konzentrierter Proviant mitgeführt werden. Konzentriert sind Lebensmittel, denen durch Gefriertrocknung komplett das Wasser entzogen ist.
Da stößt man bei längeren Touren aber schnell an seine Grenzen. Wie lässt sich das Problem lösen?
Wenn man auf einer Tour keine Möglichkeit hat, Nahrungsmittel aufzufüllen, sollten Lebensmittel mit hohem Wasseranteil und/oder hohem Verpackungsgewicht wie Obst, Gemüse und Konserven auf jeden Fall zu Hause bleiben. Mittlerweile gibt es aber selbst Obst gefriergetrocknet.
Bei körperlich extrem anstrengenden Expeditionen, zum Beispiel in arktischen Regionen, kann der Energiebedarf eines Menschen schnell auf das Vierfache des Grundumsatzes steigen. Wird man da mit Trockennahrung noch satt?
Auf Expeditionen solcher Größe sollte man sich einen sehr guten Ernährungsplan erstellen. Wer hierzu eine Hilfestellung braucht – und wer braucht das nicht – dem sei das Buch »Horizont Nord« von Thomas Ulrich empfohlen, der darin sehr gut erklärt, wie er sich vor und während einer Expedition in der Arktis ernährte. Sinn macht es auch, sich vor der Tour Reserven anzufuttern. Für die meisten Fälle besitzen unsere speziellen Globetrotter Lunchs aber alle wichtigen Nährstoffe, die einen auch auf härteren Touren über den Tag bringen. Um diese mit zusätzlichem Fett anzureichern, kann man den Gerichten Olivenöl oder Pemmikan hinzufügen. Pemmikan besteht zu 50 % aus tierischem Fett und ist sehr nahrhaft.
Wenn ich in der freien Natur bin, kann ich doch einfach mit Angeln, Jagen oder Pilze sammeln meinen Speiseplan aufpeppen?
Wer die Möglichkeit hat, sollte sie auf jeden Fall nutzen. Es geht nichts über frische Lebensmittel. Allerdings sind Angeln und besonders die Jagd eine Wissenschaft für sich und nur in Ausnahmefällen erlaubt. Anders verhält es sich mit dem Sammeln von essbaren Pflanzen, Beere-n und Pilzen. Zwei Bücher bieten einen guten Einblick in die Materie: »Essbare Wildbeeren und Wildpflanzen« von Detlev Henschel (Globetrotter-Bestellnummer buk 5900401001) und »1x1 des Pilzesammelns« (buk 5801101001). Aber bitte kein Risiko eingehen und nur essen, was man auch zu 100 % bestimmen kann.
Stichwort Montezumas Rache: Welche Gefahren birgt die Küche des Reiselandes?
Besonders in der Dritten Welt sind die hygienischen Standards nicht sehr hoch. Zudem fühle-n sich Bakterien und Krankheitserreger in warmen Ländern sehr wohl. Bei Nahrungsmitteln, die nicht gekocht, sondern frisch angeboten werden, sollte man daher erhöhte Vorsicht walten lassen, um sich keine hartnäckige Durchfallerkrankung einzufangen. Es gilt die Faustformel »Cook it, peel it – or forget it«. Also besser auf das kühle Softeis und den frischen Salat verzichten und auf keinen Fall Wasser aus der Leitung trinken oder sich damit die Zähne putzen.
Was tun bei Durchfall?
Die bekanntesten »Hausmittel« sind Kohletabletten, Cola, Bananen und Zartbitterschokolade. Kohletabletten bekommt man ganz einfach ohne Rezept in der Apotheke, sie sollten in keinem Erste-Hilfe-Set fehlen. Wer sich mit Durchfall plagt, sollte zudem viel trinken, sonst droht unmerklich die Dehydrierung. Und wenn sich nach einigen Tagen keine Besserung einstellt, sollte man schleunigst einen Arzt aufsuchen.
Eine ausgewogene und gesunde Ernährung ist besonders beim Sport sehr wichtig. Ist das überhaupt möglich, wenn ich auf jedes Gramm achten muss?
Ein gesunder Mensch von ca. 70 Kilo Körpergewicht braucht unter normalen Verhältnissen folgende Nahrungsmenge pro Tag: 60 bis 80 Gramm Protein (Eiweiß), 50 bis 80 Gramm Fett und 350 bis 400 Gramm Kohlenhydrate. Bei zunehmenden körperlichen Aktivitäten oder Winteraktivitäten bei Frostwetter steigt vor allem der Bedarf an Kohlenhydraten und Fett. Wenn man auf einer Wintertour Schnee zur Wassergewinnung schmelzen muss, sollte man zudem darauf achten, dass man genug Mineralien zu sich nimmt. Das kann man durch verschiedene Salzpräparate tun, allerdings sind diese auch den meisten unserer Trockengerichte beigefügt.
Was macht gefriergetrocknete Fertiggerichte so beliebt bei Outdoor-Sportlern?
Die einfache und schnelle Zubereitung. Nach einer anstrengenden Tour kann es manchmal nicht schnell genug gehen. Zudem bringt die Vielfalt der mittlerweile angebotenen Gerichte Abwechslung in den Speiseplan. Vom Volleipulver bis zum Elchfleisch-Gourmettopf ist alles geboten.
Die Zubereitung solcher Gerichte ist einfach, das schaffen auch Köche mit zwei linken Händen, oder?
Ja, definitiv. Für die meisten Gerichte braucht man weder Topf noch Teller. Man kocht die angegebene Menge Wasser, reißt die Tüte auf, füllt sie bis zur Markierung mit Wasser auf, verschließt sie wieder und lässt das Gericht zehn Minuten ziehen. Kräftig umrühren und schon kann man es sich schmecken lassen.
Diese Fertiggerichte sind nicht gerade billig. Gibt es denn auch Alternativen für den kleinen Geldbeutel?
Alternativen aus dem Discounter sind oftmals billiger, aber meist nicht so nährstoffreich und schnell zuzubereiten. Mit viel Stöbern findet man allerdings auch im Supermarktregal die ein oder andere taugliche Leckerei. Manche dieser Gerichte sind eine gute Ergänzung zum Outdoor-Sortiment und es gibt sie in sehr vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen. Wer sparen will, sollte trotzdem darauf achten, dass die Gerichte nicht nur aus Geschmacksverstärker bestehen.
Bei zu viel Trockennahrung kommt man sich vor wie ein Weltraumtourist. Darf auch was Frisches in den Rucksack?
Klar, wenn man noch genügend Platz hat und die Temperaturen es zulassen. Ich habe zum Beispiel immer ein schönes großes Stück Parmesan im Rucksack und bei Radreisen fahren auch schon mal eine Milch und ein paar Eier mit.
Welche Tipps hast du für ambitionierte Hobby-Köche, die mit dem Aufkochen von Trockenfutter unterfordert sind?
Um sich Anregungen zu holen, gibt es bei Globetrotter eine Vielzahl von Outdoor-Kochbücher, die auch ins Reisegepäck passen. Ich persönlich finde Rainer Höhs »Wildnis-Küche« aus dem Reise-Know-How-Verlag (Globetrotter-Bestellnummer rkh 5801401001) sehr gut.
Wie könnte der Menüplan für ein verlängertes Wanderwochenende, bei dem keine Möglichkeit der Einkehr besteht, aussehen?
Morgens Müsli mit Schokolade oder Früchten und Vollmilchpulver, mittags Chili con Carne aus der Tüte und abends ein leckeres Risotto.
Und was würdest du auf eine 14-tägige Wildnisdurchquerung mitnehmen?
Da ich ein sehr bequemer Mensch bin, würde ich mich mit genügend gefriergetrockneten Fertiggerichten eindecken. Für morgens würde ich mir Müsli (mit viel Schokolade und Rosinen) und etwas abgepacktes Brot samt Nutella oder Marmelade mitnehmen. Für zwischendurch genügend Nüsse (die sind sehr nährstoffreich und haben relativ viel Fett) und – ach ja – noch mehr Schokolade.
Noch mal zurück zum Thema Verpackung. Wie transportierst du deine Lebensmittel?
Da es Quatsch ist, Nutella oder Marmelade im Glas zu transportieren, fülle ich diese Sachen in Weithals-Behältnisse aus Kunststoff von Nalgene um. Diese sind lebensmittelecht, sehr leicht, flexibel, gut zu reinigen und es gibt sie in vielen verschiedenen Größen und Ausführungen. Und wenn sie leer und gereinigt sind, kann man noch gebrauchte Socken darin geruchsdicht transportieren ;-) Für Nüsse kann man auch sehr gut die wasser- und geruchsdichten Kunststoffbeutel von Aloksak nehmen. Diese nehmen im leeren Zustand keinen Platz weg und sind sehr leicht.
Durst macht aus Wasser Wein. Schöne Aussichten für Natursportler, denn Wasser zum Trinken gibt es in freier Natur meist zur Genüge. Also hin zum nächsten Quell, den Durst löschen und weiter marschieren?
Aber nicht doch. Auch wenn Bäche oder Flüsse noch so sauber aussehen, besteht stets die Gefahr, das sich zum Beispiel oberhalb meiner Trinkstelle eine Alm mit Schafen oder Kühen (Vorsicht Fäkalbakterien) befindet. Von den ganzen anderen unsichtbaren Keimen mal ganz abgesehen.
Welche Wasserverschmutzungen gibt es?
Bei nicht entkeimtem Wasser besteht die Gefahr, Bakterien, Viren oder Protozoen in den Organismus aufzunehmen. Diese können einen einfachen Durchfall verursachen, aber auch Auslöser für Krankheiten wie zum Beispiel Amöbenruhr, Schlafkrankheit oder Giardia sein. Besonders letzteres begegnet dem Globetrotter unterwegs auf Schritt und Tritt. Giardia, auch Biberfieber genannt, sind Parasiten, die zu den Protozoen gezählt werden. Sie kommen weltweit bei vielen Säugetieren (vor allem Bibern), Reptilien und Vögeln vor. Immer wieder hört man, dass Paddler in Kanada und Alaska, aber auch Bergsteiger in Nepal daran erkranken. Auch in Skandinavien treibt der Erreger mittlerweile sein Unwesen.
Und wie bekomme ich mein Trinkwasser sauber? Einfach abkochen?
Die einfachste Möglichkeit, Wasser sicher zu entkeimen, ist das Abkochen. Allerdings braucht man dafür viel Brennstoff, da es mindestens zehn Minuten kochen sollte. Des weiteren gibt es die Möglichkeiten, Wasser mit einem mechanischen Wasserfilter aus Keramik zu filtern oder es mit Chlor-Präparaten oder UV-Strahlung zu behandeln.
Wie funktionieren die einzelnen Methoden und wo liegen die Vor- und Nachteile?
Die zuverlässigste und beliebteste Art Wasser zu entkeimen ist ein mechanischer Keramikfilter. Mein Favorit ist der MSR Mini Works. Dieser hat ein Keramikelement, das beim Durchpumpen Organismen aus dem Wasser filtert. Zusätzlich sorgt ein Aktivkohlefilter für neutralen Geschmack, auch hält dieser einige Pestizide auf. Der Nachteil an Keramik ist, dass sie zerbrechen kann. Im Flugzeug nehme ich den Filter daher immer mit ins Handgepäck. Wenn man nicht genügend Platz hat, empfiehlt sich der Steripen. Dieses kleine, batteriebetriebene Gerät funktioniert mit UV-Strahlung und tötet alle Lebewesen im Wasser ab – ganz so wie im großen Klärwerk um die Ecke. In 90 Sekunden entkeimt man damit ein Liter Wasser und mit einem zusätzlichen Filter bekommt man das Wasser auch sehr sauber. Nachteil ist, dass man vier AA-Lithium-Batterien braucht. Die einfachste Methode sind die Chlor-Tabletten Micropur von Katadyn. Nach einer Wirkungszeit von zwei Stunden kann man damit versetztes Wasser trinken – die kleine Schwimmbad-Note lässt sich verschmerzen. Diese Art der Entkeimung ist allerdings keine Dauerlösung, da der Körper nicht monatelang Chlor zu sich nehmen sollte.
Ohne Kocher bleibt die Küche kalt! Welche Varianten gibt es für das Leben da draußen?
Es gibt Gas, Spiritus, Benzin und Mehrstoffkocher. Jeder Kocher hat seine Vor- und Nachteile. Gas- und Spirituskocher lassen sich sehr einfach bedienen, funktionieren aber bei kalten Temperaturen und in der Höhe sehr schlecht. Einen Benzin- oder Mehrstoffkocher kann man sehr flexibel einsetzen. Benzin hat einen sehr hohen Brennwert und funktioniert bei jeder Temperatur und in jeder Höhe. Wer mehr wissen will, surft und schaut auf www.4-seasons.tv/kaufberatungen.
Ein Alptraum: Der Magen knurrt, der Kocher ist aufgebaut und die Streichhölzer sind nass! Gibt es Anzünder, auf die man sich immer und überall verlassen kann?
Da kann ich einen Power Flint oder Fire Steel empfehlen. Dieser kleine Stab, von dem man mit einem Metallplättchen 3000 °C heiße Funken abreibt, funktioniert immer und überall.
Auch beim Geschirr achtet der pfiffige Trekker auf Volumen und Gewicht und lässt den gusseisernen Bräter daheim. Aber was genau muss in den Rucksack?
Mittlerweile haben sich Töpfe aus Titan durchgesetzt, da deren Gewicht einfach unschlagbar ist. Für den schmaleren Geldbeutel ist natürlich das klassische Alu oder ein Topfset aus Edelstahl vollkommen okay. Aluminium gibt es mit Oberflächenhärtung (Hartanodisierung) oder Teflonbeschichtung. Letzteres sollte man aber nicht unbedingt mit Flusssand säubern ;-)
Wie schaut eigentlich die minimale Kochausstattung für den gewichtsbewussten Natursportler aus?
Ein Topf (1 bis 1,5 l), Pfanne, die zugleich als Deckel hinhalten muss, Griffzange zum Anpacken des Topfs, Kocher + Zubehör, Geschir-. Der Rest ist Luxus :)
Und was findet sich in deiner mobilen Kücheneinheit?
Ich habe das Tundra Set 3 von Trangia, bestehend aus zwei Töpfen, einer Pfanne, Zange und Deckel, als Benzinkocher den MSR Whisperlite mit sämtlichem Zubehör und für Leichtgewichtstouren den Optimus Crux (Gaskocher), der extrem leicht und klein ist. Und dazu dann das geniale »Mealkit« von Light my Fire, das Becher, Teller, Schneidbrett, einen Spork und sogar eine Grillgabel enthält.
Und was nimmt der Outdoor-Gourmet mit auf Wanderschaft, wenn er am Lagerfeuer Eindruck hinterlassen möchte?
Den Kaffeekocher von Esbit. Da ist jeder begeistert. Man kann sich einen Spitzen-Kaffee machen und ihn überall dabeihaben. Das beste an dem Teil ist, dass man keinen Kocher braucht, zwei Esbit-Würfeln reichen. Super ist auch der Campingtoaster von Coghlans, den man einfach auf den Kocher stellen kann. Natürlich kommen auch die Schmankerl aus Tütenfutterabteilung immer gut. Mousse au Chocolat, Kaiserschmarrn mit Cranberries und Milchreis mit echten Apfelstückchen sind meine Favoriten.
Nach dem Essen folgt die lästige Pflicht: Abspülen. Was tun, wenn mal wieder weit und breit keine Geschirrspülmaschine zu finden ist?
Töpfe kann man am besten mit einem kleine-n Schwamm oder einer Bürste und etwas ökologisch abbaubarer Outdoor-Seife (auch für Haare, Haut und Klamotten) reinigen. Der Vorteil von Alutöpfen mit Teflon-Beschichtung oder Hartanodisierung ist, dass sie sich auch mit kaltem Wasser oder Schnee halbwegs reinigen lassen.
Und was passiert mit all den Abfällen, die beim Kochen entstehen?
Die nimmt man natürlich im Rucksack wieder mit zurück zum nächsten Mülleimer. Bioabfälle sollte man bestmöglich vergraben.
Essen und Trinken ist nicht nur Nahrungsaufnahme, sondern hält Leib und Seele zusammen und ist gute Medizin gegen Lagerkoller. Welches sind deine besten Heilmittel?
Kuchen, Brot oder Aufläufe kann man hervorragend im Campingofen von Omnia backen. Der ist nicht schwer und man kann ihn auf jeden Kocher montieren. Ist man länger an Ort und Stelle, kann man sich mittels im Lagerfeuer erhitzter Steinplatten, etwas Erdreich und der restlichen Glut auch einen Pizzaofen bauen. Und dann wäre da natürlich noch unser Rotwein- oder Bierpulver. Der Geschmack kommt dem Original zwar nicht ganz so nah, aber wenn der Sonnenuntergang entsprechend ist, kann man beim Schoppen schon mal Abstriche machen.
4-Seasons Info
Gelernt hat Kristian Nitsche (25) sein Handwerk als Fachverkäufer in einem Sportgeschäft in Thüringen. Doch dann flatterte die 4-Seasons mit einer Stellenausschreibung ins Haus: Globetrotter suchte über 100 Mitarbeiter für die neue Filiale im Olivandenhof. So schnell wie er sonst sein Poucher-Faltboot aufbaut, war der Koffer gepackt und Kristian auf dem Weg nach Köln – wo er es in vier Jahren zum Bereichsleiter »Kleinteile« brachte.
15. Februar 2010, Interview: Manuel Arnu
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