Hidden Peak (8080 Meter) im Winter
Die Bergsteiger haben nicht nur die »falsche« Jahreszeit gewählt, sondern auch eine besonders mühsame Anreise. Statt mit dem Helikopter ins Basecamp zu fliegen, marschierten Gerfried Göschl, Louis Rousseau (Kanada) und Alex Txikon (Baskenland) zusammen mit 26 Trägern und zwei Köchen über 120 Kilometer bei teilweise schlechten Wetterverhältnissen zu Fuß zum Berg. Ihr Ziel: die erste Winterbesteigung des Hidden Peak (auch: Gasherbrum I) über eine neue Route in der Südwand. Nachdem sie das Basislager bei Windgeschwindigkeiten von weit über 100 km/h gesichert hatten, machten sie am 8. Februar einen ersten Vorstoß in die Wand. Göschl, der schon sechs 8000er-Besteigungen auf dem Konto hat, möchte das weitere Geschehen am Berg genau dokumentieren: »Voraussichtlich werde ich erstmals am Berg den Spot Messenger verwenden, so können Interessierte unseren Aufstieg live verfolgen.«
Bereits am 2. Februar hatten Simone Moro, Denis Urubko und Cory Richards den Gipfel des Gasherbrum II (8035 m) erreicht und damit die erste Winterbesteigung eines 8000ers im Karakorum überhaupt geschafft.
Ob Göschl, Rousseau und Txikon auch am Hidden Peak Erfolg haben werden, kann man hier verfolgen: www.gerfriedgoeschl.at
14. Februar 2011, Text: Axel Klemmer
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