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Gamaschen bitte! – der West Coast Trail feiert Geburtstag

Foto: Rogier Gruys
4-Seasons gratuliert dem West Coast Trail zum hundertjährigen Geburtstag. Berüchtigt ist die spektakuläre Küstenwanderroute auf Vancouver Island vor allem wegen des hohen Matschgehalts. Daher sollten die kleinen Überzieher auch zum Jubiläum nicht fehlen ...
Am Strand sitzt einem oft die Zeit im Nacken, da es Engstellen gibt, die nur bei gewissen Tideständen des Meeres passiert werden können. | Foto: Diana Haas
Am Strand sitzt einem oft die Zeit im Nacken, da es Engstellen gibt, die nur bei gewissen Tideständen des Meeres passiert werden können. | Foto: Diana Haas

»Zuerst ein paar Zahlen aus der Wanderstatistik.« Ein leicht diebisches Grinsen huscht bei diesen Worten über das Gesicht von Rangerin Lee. Könnte aber auch Einbildung sein. In der kleinen Holzhütte wird es still, die Orientierung suchenden Wanderer lauschen angespannt. Die Hütte, die die Parkverwaltung in Bamfield unterhält, markiert den letzten Außenposten der Zivilisation vor dem Start zum West Coast Trail im Pacific Rim Nationalpark. Sprühregen hängt wie ein Schleier vor der offenen Eingangstür. Zügig betet Lee vor: »Der Trail ist 75 Kilometer lang, hat 108 Brücken, 37 Leitersysteme und vier Seilbahnen, um größere Flüsse zu überqueren.« Systeme sagt sie deshalb, weil sich an den Felswänden oft mehrere Leitern übereinander, bis zu 60 Meter hoch, befinden. »Der Sturm im letzten Winter hatte davon einiges beschädigt, aber keine Angst, wir haben alles noch rechtzeitig zum Geburtstag repariert«, erklärt sie und grinst dabei schon wieder so zweideutig. Die eigentliche Gefahr liegt ganz woanders, mehr in einem selbst: Rund 100 Personen müssen pro Jahr wegen Verletzungen oder simplen Schwächeanfällen vom Trail evakuiert werden. 27 waren es seit Mitte Mai – in dickem, schwarzem Edding prangt die Zahl auf einer Tafel hinter Lee an der Wand. Der West Coast Trail ist nämlich für die Physis einer der anspruchsvollsten Wege, die der nordamerikanische Kontinent zu bieten hat. Hätte mir das einer mal vorher gesagt! Und noch etwas. Bei Begegnung mit Berglöwe oder Wolf: in die Augen schauen, Stöckchen schwingen und Tier bedrohen. Bei Begegnung mit Schwarzbär: all das lieber nicht, sondern Ruhe bewahren und sich langsam entfernen. »Mit den Tieren hat es aber noch nie Zwischenfälle gegeben«, besänftigt Lee schließlich die Gemüter mit vertrauenserweckender Stimme.

California Gulls heißen die steten Begleiter des Wanderers an den Strandabschnitten. | Foto: Rogier Gruys
California Gulls heißen die steten Begleiter des Wanderers an den Strandabschnitten. | Foto: Rogier Gruys

Wer auf der Abenteuerskala noch einen Punkt draufsetzen will, nimmt am besten den West-Coast-Trail-Bus in Victoria, um nach Bamfield zu gelangen. Mit etwas Glück fährt ihn Ronda. Sie könnte glatt als Schwester von Ozzy Osbourne durchgehen – optisch und vom Wesen her. Mit einer ähnlichen Todessehnsucht wie Ozzy, der auf der Bühne Tauben den Kopf abgebissen hat, jagt sie den Bus durch die Waldstraßen, während dessen Achsen permanent versuchen, geräuschvoll von unten durch den Fußboden zu brechen. Ab und an kommen Trucks entgegen, schwer beladen mit Holzstämmen, denen Ronda dann in letzter Sekunde mit kreischenden Bremsen aufs Bankett ausweicht.

 

Einst Rettungsweg, jetzt Weg gegen Rettungsringe 

Der aufwändig angelegte Pfad diente einst der Rettung Schiffbrüchiger. | Foto: Rogier Gruys
Der aufwändig angelegte Pfad diente einst der Rettung Schiffbrüchiger. | Foto: Rogier Gruys

Das alles ist aber schnell vergessen, wenn der Wald einen erst mal in seinen feuchten Schoß aufgenommen hat. Dann diktieren ganz andere Banalitäten die Gedanken. Dinge wie: Wo ist das nächste Kilometerzeichen? Wir müssten doch schon längst so weit gelaufen sein … Oder: Kann ich heute Abend am Lagerfeuer irgendwas vom Gepäck verbrennen, damit der Rucksack leichter wird? Aber nein, was für ein frevelhafter Einfall. Immer schön einen Fuß vor den anderen setzen und die Natur genießen. Hier kommt sie wirklich nahe an dich ran, selbst wenn ihr Wachstumsfenster nur ein paar Monate währt. Der Weg ist schmal, links und rechts wuchert das Grün in Hülle und Fülle. Riesenfarne, Sträucher, Gräser – sie alle wollen die kleine Schneise durch den Wald zurückerobern, die die Park-Ranger in den Wintermonaten wahrscheinlich immer roden müssen, damit sie im Sommer passierbar ist. Und diesmal hatten sie ganz besonders viel zu tun, denn der Wintersturm hatte jede Menge Bäume umgefegt und wie beim Mikado einfach über den Weg verteilt. Nach zehn Kilometern dann: Pachena Point, der erste Leuchtturm inklusive Wärterhaus. Wirkt ein wenig befremdlich, so eine Oase streng gestutzter Grünfläche und die adrett rot und weiß gestrichene Behausung nach all dem Urwald. Und der Wärter ist scheinbar spazieren gegangen, kein menschliches Lebenszeichen in der Nähe. »Eintritt willkommen«, steht dafür an der Gartentür und für ein wenig Geschichte ist immer Zeit. Die Leuchttürme und vor allem der Trail selbst sind die Antwort auf die schweren Havarien vor der Küste von Vancouver Island, bei denen Ende des 19. Jahrhunderts viele Menschen ertrunken sind. Ursprünglich wurde der West Coast Trail für die Verlegung von Telekommunikations-Tiefseekabeln vor der Küste angelegt, die von Victoria nach Indien führten. Später diente er als Rettungsweg für die Schiffbrüchigen. Wie viele dann wohl noch auf dem Weg auf der Strecke geblieben sind?

 

Gamaschen-Garn am Lagerfeuer

Slippery when wet – zieht ein Regengebiet vom Pazifik rein, wird's schmutzig.
Slippery when wet – zieht ein Regengebiet vom Pazifik rein, wird's schmutzig.

Tsusiat Falls ist der wohl bekannteste Zeltplatz entlang der Strecke. Goldener Strand, von wuchtigem Treibholz übersät. Eingerahmt von einer hohen Felswand, über die sich ein etwa zwanzig Meter breiter Fluss in ein natürliches Wasserbecken hinabstürzt. Der Ort ist eine Wellness-Oase, sagt zumindest mein Gehirn. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich ihn mir zu Fuß erobert habe und nun meinen matten Körper in dem eiskalten Wasser erfrischen darf. Bitter nötig, denn es sind 17 Kilometer bis zum nächsten Camp und der Trail soll anstrengender und unwegsamer werden. Eines hab ich bei der Wanderstatistik nämlich unterschlagen, ist ja auch eher Teil des Selbsterfahrungsprogramms: die Mudholes, Schlammlöcher. 779 hat der Trail, ich hab sie alle gezählt, wirklich. Gut, dass man doch die knöchelhohen Wanderstiefel gekauft hat und nicht die flachen, mit denen wäre man mächtig aufgeschmissen. Wenn es dann richtig zur Sache geht, helfen aber eigentlich nur noch Gamaschen. Womit wir auch schon beim Thema für den abendlichen Smalltalk am Lagerfeuer wären: Wie tief waren eure Schlammlöcher heute? Habt ihr Gamaschen? Welche? Stinknormale oder die, die man mit einem Riemen unter der Schuhsohle hindurch zusätzlich befestigen kann? Bei so vielen Fragen kann sich zu fortgeschrittener Stunde ein richtiger Lagerfeuer-Gamaschendiskurs entwickeln. Es gibt sogar noch Leute – wie mich natürlich –, die keine Gamaschen haben, aber im Gegensatz zu mir gute Gründe für den Verzicht. Dana zum Beispiel, eine Patrouille der Ditidaht First Nations, die für die Sicherheit der Wanderer sorgt. Sie glaubt, dass sich der Schlamm durch die Gamaschen die Beine hinaufsaugt und so das Laufen noch schwerer macht. Vor allem bei Regen wird es kompliziert, denn dann steigt nicht nur die Saugkraft der Schlammlöcher, es machen auch die unzähligen Holzstege und die monströsen Baumstämme, die sich entschlossen haben, den Weg zu zieren, der gemeinen Schlittschuhbahn Konkurrenz.

Immer dann, wenn der Regenwald dem Wanderer aufs Gemüt zu schlagen droht, macht der Trail einen Schlenker an die Küste. | Foto: Rogier Gruys
Immer dann, wenn der Regenwald dem Wanderer aufs Gemüt zu schlagen droht, macht der Trail einen Schlenker an die Küste. | Foto: Rogier Gruys

Von allem drei bietet der Trail zwischen den Tsusiat Falls und Nitinat Narrows, dem Punkt, wo die Ditidaht First Nations eine Fähre über den Fluss unterhalten, eine nette Kombination. Kaum übergesetzt, sitzt man schon auf dem Anlegesteg von Fährmann Carl, schließlich verkauft er Cola. »Die Ditidaht haben schon immer eine wichtige Rolle auf dem West Coast Trail gespielt«, erzählt er, gemütlich in seinen weißen Garten-Plastikstuhl gelehnt, während neben ihm im Bullerofen das Feuer laut krachend frische Holzscheite verzehrt. Jenseits der Überdachung des Steges regnet es. Ein wenig Stolz schwingt in seiner Stimme mit, als er darüber berichtet, wie seine Familie früher oft Schiffbrüchige auf dem Trail aufgelesen und sie so vor dem Tod gerettet hat. »Heutzutage müssen wir meist törichte Wanderer retten, die den Trail unterschätzen«, sagt er und kann sich ein Lächeln nicht verkneifen. Dann steht er auf, Arbeit wartet, der Wald hat neue Wanderer auf der anderen Seite des Flussufers ausgespuckt.

 

Schlammlöcher, tief wie ein Wanderer groß

Im Rückblick gehen einem fast 17 Kilometer Schlammwurzelmarsch, komprimiert auf zwei, drei Foto-Schnappschüsse, wirklich erstaunlich leicht von der Hand. Wie fern ist da der Gedanke, wie das die Schiffbrüchigen überlebt haben? Der Mühen Lohn erfolgt meist abends. Am Strand, in optischer Form. Dort wird die Enge des Waldes mit teilweise übermächtigen Dimensionen von Weite kontrastiert.

Der nächste Zeltplatz Cribs Creek ist so ein Ort. Nebel steigt aus der Brandung des Pazifiks auf und fingert wie mit Geisterhänden in den Wald hinein, der sich beinahe schwarz hinter dem Strand erhebt. Dann geht die Sonne unter. Viel Zeit lässt sie sich hier. Unter den Wolken ein endlos glühendes Band am Horizont. Danach habe ich von Wurzeln geträumt, die sich um meine Beine winden und mich in Schlammlöcher hineinziehen wollen.

Monique verkauft Hamburger und Süßigkeiten an Wanderer und lebt schon ewig »hier draußen«, wie sie sagt. | Foto: Diana Haas
Monique verkauft Hamburger und Süßigkeiten an Wanderer und lebt schon ewig »hier draußen«, wie sie sagt. | Foto: Diana Haas

Bei solchen Symptomen sollte als Alternative die Strandroute gewählt werden, was ich am nächsten Tag auch befolge – zumindest solange es geht. Am Strand sitzt einem nämlich oft die Zeit im Nacken, da es Engstellen gibt, die nur bei gewissen Tideständen des Meeres passiert werden können. Kurz nach dem zweiten Leuchtturm am Carmanah Point liegt am Strand die Behausung, oder besser der Verschlag aus Brettern und Plastikfolien, von Chez Monique. Monique hat es sich zur Aufgabe gemacht, Hamburger, Süßigkeiten und andere Köstlichkeiten an Wanderer zu verkaufen und während des Essens wie ein Maschinengewehr auf die Gäste einzureden. Dummerweise wage ich es, ein jammerndes Wort über die Schlammlöcher zu verlieren, die hinter uns liegen. Das stachelt Monique so richtig auf: »Das ist nichts gegen das, was du noch vor dir hast, mein Junge. Da kommen Schlammlöcher, so groß und tief, dass du drin baden kannst. Freu dich, das sind die, bei denen deine Mutter immer geschimpft hat, wenn du drin spielen wolltest«, herrscht sie mich an. Ihr weißes Haar verleiht ihr die Aura einer leicht verrückten Professorin. Monique ist mit Peter, einem Angehörigen der Ditidaht, verheiratet und wohnt hier draußen schon ewig, wie sie sagt, als sie wieder zur Ruhe gekommen ist. Sie wird wohl auch noch etwas bleiben, um den vorbeikommenden Wanderern einzuheizen.

 

Der Lohn der Mühen

Über Stock und Stein geht's auf dem West Coast Trail | Foto: Rogier Gruys
Über Stock und Stein geht's auf dem West Coast Trail | Foto: Rogier Gruys

Weiter geht’s, kilometerlang durch postkartenreife Strandkulisse, ab und an blasen Wale ihre Wasserfontänen in Sichtweite. Die ganze Szenerie wirkt äußerst friedvoll und wiegt mich schließlich in dem trügerischen Gefühl, den Weg im Sack zu haben. Doch bekanntlich ist es nicht besonders schlau, die Rechnung ohne den Wirt, in diesem Fall die Wirtin Monique, zu machen. Am Carmanah Creek geht es wieder in den Wald, und ab da fährt der Trail alle nur erdenklichen Schikanen auf. Der visuelle Kosmos beschränkt sich nach kürzester Zeit auf Wurzelwerk hüfthoch, Schlamm knietief, Leitern wolkenkratzerhoch und natürlich Bäume und Baumstämme in der Größenordnung von Tanklastwagen. Dafür ist viel Zeit, sich auf die Geräusche zu konzentrieren. Schlammlöcher können beim Reintreten nämlich in unendlich vielen Tonhöhen glucksen und schmatzen. Schön ist es auch, aus dem permanenten Trommelfeuer der Wassertropfen aufs Blattwerk das Nahen entgegenkommender Wanderer herauszuhören. Oft kündigt sich das durch ein zartes Klingeling an, das sind die Bärenglocken, die vorsichtige Seelen an ihren Rucksäcken befestigen. Dabei verschwende ich schon lange keinen Gedanken mehr an irgendwelche Tiere, die mir gefährlich werden könnten, ich bin nur noch darauf fixiert, den Trail zu besiegen. Irgendwann passiere ich wie in Trance das 75-Kilometer-Zeichen. Yeah, baby, ich bin der König des West Coast Trail.

Als ich aufwache, umgibt mich Meditationsmusik, der Raum ist in dezentes Licht gehüllt, der Geruch von ätherischen Ölen liegt in der Luft. »Du bist während der Entspannungsmassage eingeschlafen«, freut sich Michelle, während sie meine gestählten und vom Schlamm reingewaschenen Waden tätschelt. So soll es sein. »Weißt du, dass der West Coast Trail auf der To-do-Wunschliste der Kanadier ganz oben steht? Nur kaum einer traut es sich schließlich auch zu.« Ja, warum tut man sich so etwas auch an, ist die entscheidende Frage. Nun, die First Nations gehen in den Wald, um dem Schöpfer näher zu sein – und entlang des West Coast Trail gibt es verdammt viel Wald. Mir waren die Schlammlöcher aber irgendwie näher.

 

4-Seasons Info
 

Die Achterbahn unter den Wanderwegen

 

Links der Regenwald, rechts der Pazifik oder andersrum – egal wie man es dreht und wendet, der West Coast Trail hat in der Top 10 der schönsten Wanderrouten seit Jahrzehnten einen Stammplatz. Einst diente er der Rettung Schiffbrüchiger, heute dem Plaisir konditionsstarker Wandersleut.

 

Anreise
Am günstigsten mit der LTU jeden Dienstag, Mittwoch, Freitag und Sonntag von Düsseldorf (Zubringer innerhalb Deutschlands) nach Vancouver (Infos unter Tel. 0211/9418333 oder www.ltu.de).

Übernachten
Vancouver: Opus Hotel, 322 Davie Street, Tel. 1/604/6426787, www.opushotel.com. Schickes Hotel, das sehr zentral im angesagten Viertel Yaletown liegt.
Victoria: The Fairmont Empress Hotel, 721 Government Street, Tel. 1/250/9953652, theempress[et]fairmont.com, www.fairmont.com/empress. Ist die Queen zu Besuch, steigt sie immer hier ab. Zentral gelegen mit phantastischem Blick über den Hafen und kleinem, aber feinem Spa.

Von Vancouver zum Trail
Mit dem Bus nach Victoria: Pacific Coach Lines (Tel. 1/604/6627575, www.pacificcoach.com) fährt vom Stadtzentrum Vancouver nach Victoria. Mit dem West Coast Trail Bus (Tel. 1/250/4778700, www.trailbus.com) geht es von dort zu den Startpunkten des Trails.

Unterwegs
Der 75 Kilometer lange West Coast Trail ist vom 1. Mai bis 30. September geöffnet. Das schwierigste Stück der Wanderung ist das südliche Ende. Wer also extrem beginnen will, startet von Port Renfrew aus, gemächlicher ist der Start in Bamfield. Für die fünf bis sieben Tage dauernde Wanderung ist eine Erlaubnis der Nationalparkbehörde erforderlich. Da die tägliche Zahl der Wanderer limitiert ist, empfiehlt sich eine frühzeitige Reservierung. Infos unter www.pc.gc.ca/pn-np/bc/pacificrim/co/activ/activ6a_E.asp. Auf den Seiten der Parkverwaltung findet man auch Hinweise auf spezielle Veranstaltungen zum Jubiläum. Die Anschrift der Nationalparkbehörde lautet Pacific Rim National Park Reserve, 2185 Ocean Terrace Rd., P.O. Box 280 Ucluelet, Tel. 1/250/7267721, pacrim.info@pc.gc.ca.

Ausrüstung
Gepäck und Ausrüstung sollten so leicht wie möglich und maximal regenresistent und atmungsaktiv sein. Auch wenn der Rucksack sich wasserdicht rühmt: sämtliche Kleidung und den Schlafsack nochmals separat in Plastiktüten verpacken. Wasserfilter zur Vermeidung der als Beaver Fever bekannten Darminfektion. Klein verpackbare Trekkingstöcke verhelfen zu mehr Balance und beim Ausloten der Schlammlöcher. Solide hohe Wanderschuhe aus Leder und/oder Gore-Tex. Und die Gamaschen nicht vergessen ;-)

Infos
Blisters and Bliss: The Trekker‘s Guide to the West Coast Trail von David Foster und Wayne Aitken.
Abenteuer West Coast Trail: Trekking im kanadischen Küsten-Regenwald von Anne Winners.
Lange Touristik Dienst, Tel. 01805/ 526232, canada-info[et]t-online.de.
BC online: www.HelloBC.com.
Diverse Erfahrungsberichte unter www.reiseberichte.com.

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