Für Gipfelstürmer: neue Kletterwände in Berlin und Hamburg
Auch wenn die Berge der Hauptstadt noch nicht näher gerückt sind, wächst die Kletterszene in Berlin. Zu den Berliner Kletterhallen gesellt sich nun das Globetrotter Kletterland. Um das richtige Equipment am passenden Ort anzubieten, trennt sich die Ausrüstungsberatung nicht länger von der Kletterwand. Fachkundiges Personal steht zur Verfügung, um über Seile, Echsen, Sicherheitsgurte und Karabiner zu reden. Danach kann die Ausrüstung direkt an der Boudlerwand getestet werden. Tipps und Tricks erwünscht? Dann unbedingt am Samstag, dem 24. März, ab 10 Uhr zur Eröffnung in das neue Berliner Kletterland kommen: KletterstarJames Pearson beantwortet Fragen, hält Vorträge und gibt einen Kletterworkshop.
Auch in Hamburg ist es eher flach als bergig und doch ist die Sehnsucht nach Klettern groß. Linderung naht, denn die neue Nordwandhalle öffnet am Samstag ihre Pforten. Die 16 Meter hohe Halle bietet 3500 vertikale Quadratmeter zum Klettern und Bouldern an und lädt am Eröffnungstag zum kostenlosen Schnupperklettern ein. Die Nordwandhalle ist die größte und modernste Kletteranlage Norddeutschlandsund folgt einem nachhaltigen Konzept. Die Konstruktion hinter der Kletterwand besteht aus Holz, das zu 100 Prozent aus nachhaltiger Forstwirtschaft gewonnen wurde. Geheizt wird mit Pellets, der Strom kommt von einem Ökoanbieter. Sponsor und Kooperationspartner Globetrotter Ausrüstung unterstützt den neuen Hamburger Klettertreff mit einem innovativen Fallschutzboden, der – im Falle eines Falles – 73 Prozent der Aufprallenergie absorbiert. Sicherer geht es nicht. Besonders aufregend ist die Glasfront: im Winter lässt sie viel Licht nach drinnen, an warmen Tagen wird sie komplett geöffnet. So ermöglicht Hamburg im Sommer doch das scheinbar unmögliche Gefühl: in warmer Sommerluft zu klettern. Es gibt nichts Besseres.
23. März 2012, Text: Cindy Ruch
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