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Erlebnispädagogik: Schule in der Wildnis

Erlebnispädagogik ist kein Spaßprogramm: In Südschweden forsten Schüler den Wald auf.

Seit 1993 ziehen die Schüler von der Ida-Ehre-Gesamtschule in Hamburg immer wieder mal zum Lernen und Arbeiten in die Wildnis. 50 Kilometer südöstlich von Göteborg haben sie ihr Outdoor-Camp eingerichtet – im größten zusammenhängenden Waldgebiet Südschwedens. Seit die Orkane Gudrun (2005) und Per (2007) hier ein Chaos von umgestürzten Bäumen hinterließen und auch das Camp stark beschädigten, wird gearbeitet. Die Hütten wurden wieder aufgebaut und anschließend der Windbruch beseitigt. Im Mai 2010 bepflanzten die Schüler eine Sturmschneise mit 3050 Fichtensprösslingen und legten ein Versuchsfeld für Energieholz an. Globetrotter Ausrüstung unterstützt das Schulprojekt in Form von Ausrüstung und Arbeitswerkzeugen. Was die Schüler am Ende von der Waldarbeit haben? Das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun, Erfahrungen, die man unmöglich in der Stadt machen kann – und nicht zuletzt eine Bescheinigung über ein ökologisches Auslandsbetriebspraktikum, die sich in jeder Bewerbungsmappe gut macht.

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