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Die Seven Summits of Saalbach Hinterglemm

Foto: Edith Danzer
Ein Tag mit sieben Gipfeln. Für die Höhentour bei Saalbach muss man kein Extremalpinist sein. Aber eine gute Kondition und Trittsicherheit braucht es, um diese grandiose Wanderung genießen zu können.

Wenn Bergsteiger von den Seven Summits sprechen, dann bekommen sie leuchtende Augen. Kein Wunder, denn die Besteigung der höchsten Gipfel auf jedem Kontinent ist das absolute Nonplusultra. Wir nehmen uns auch die Seven Summits vor, aber nicht Mount Everest, Aconcagua und Co., son­dern­ die zahmere Variante. Im österreichischen Saalbach Hinterglemm haben sie seit Kurzem ihre eigenen Seven Summits. Die Lightversion sozusagen, die man an einem Tag mache­n kann. 24 km Weg mit 1400 Höhen­metern, da braucht man eine gute Kondition. Die Einheimischen haben­ uns gewarnt. »Geht’s ja früh los und nehmt’s genügend Proviant mit«, hat unser Wirt gesagt. Unterwegs gibt es keine Hütten. Also starten wir sehr früh, fahren mit dem Schattberg Xpress hinauf zur Bergstation. Dann wandern wir auf dem Höhenweg zum 2123 m hohen Stemmerkogel. Das ist die Warmlaufphase. Hier ist der Weg noch sehr leicht.

Welcher Gipfel ist der nächste? | Foto: Saalbach Hinterglemm
Welcher Gipfel ist der nächste? | Foto: Saalbach Hinterglemm

Danach, vom Seetörl­ zum 2249 m hohen Hochkogel, wird es schon anspruchsvoller. Dafür wird man mit einem tollen Blick auf das Steinerne Meer, den Watzmann und den Hochkönig belohnt. Nach dem Abstieg vom Gipfel geht es wieder hinauf – zum Hochsaalbachkogel. Und der hat es in sich. Auf dem schmalen Weg braucht es Tritt­sicherheit. Der dritte Gipfel will erobert werden. Dafür ist der folgende Bärensteigkogel wesentlich gemütlicher. Wir haben jetzt gut die Hälfte hinter­ uns gebracht und den schwierigsten Teil der Tour absolviert. Am Bärensteigkogel ist es ruhig, nur wenige andere Wan­derer­ sind unterwegs. So beschließen wir, die bildschöne Einsamkeit für eine Pause in der Unter­standshütte zu nutzen­, bevor es auf den Manlitzkogel geht. Dieser­ Gipfel gehört wieder zur schwierigen Sorte­ mit einem steilen­ Aufstieg. Dafür sieht man oben recht gut den Großvenediger und die Zillertaler­ Alpen­. Von hier ist es nicht weit zum Mittagskogel und schließlich zum letzten­ Gipfel. Langsam schwinden die Kräfte. Aber der Geißstein verlangt uns mit seinem steilen Gipfelweg einiges ab. Und dass danach noch ein ebenfalls anstrengender steiler Abstieg wartet, davor haben sie uns in Saalbach auch schon gewarnt. Finale furioso also. Aber es ist nicht mehr weit zum Ziel, der Lindling­alm, und die Gewissheit, die Seven Summits an einem Tag bezwungen zu haben, spornt uns noch mal richtig an.

 
4-Seasons Info
 

Tourismusverband Saalbach Hinter­glemm, Glemmtaler Landesstraße 550, A-5753 Saalbach, Tel. +43 (0)6541/680 068, www.saalbach.com.
Anreise mit der Bahn bis Zell am See, www.bahn.de.

 

Teil 2: Ferien auf dem Bauernhof

Teil 3: Hohe Salve

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