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Birds Nest: Arc’teryx-Capes für Obdachlose

Hilft fleißig mit: Europa-Marketing-Managerin Tanja Kulkies Ende Oktober in Vancouver. | Foto: Arc’teryx
Wetterfeste Ponchos für die Obdachlosen von Vancouver — die Charity-Aktion Birds Nest von Arc’teryx geht in die vierte Runde. Über 700 Capes aus Gore-Tex-Resten sollen in den kommenden Wochen an die bedürftigsten Menschen der regenreichen Stadt verteilt werden.

Die High-End-Tüftler von Arc’teryx brüten im heimischen Vancouver nicht nur über den neuesten Designs, auch ein großer Teil der Produktion findet vor Ort statt. Klar, dass bei den körpernahen Schnitten der Gore-Tex-Bekleidung viel Rohmaterial überbleibt. Anstatt die hochwertigen Stoffe einfach zu entsorgen, könnte man damit doch etwas Sinnvolles anstellen, dachte sich das hauseigene »Green Commitee« schon vor vier Jahren.

Beim Birds-Nest-Projekt setzen sich viele freiwillige Helfer aus der Firma am Wochenende an die Nähmaschine und verwandeln die Gore-Tex-Reste in wasser- und winddichte Capes mit Kapuze. Neben dem Material kümmert sich Arc’teryx auch um die Verpflegung der fleißigen Helfer. Was in Kanada auf den Tisch kommt, wissen wir nicht, ganz schlecht kann das Catering aber nicht sein — für viele Mitarbeiter ist die Aktion mit den Nähwochenenden zum jährlichen Highlight geworden.

Neu in diesem Jahr ist die Kooperation mit dem »Homeless Outreach Program« des Polizeipräsidiums Vancouver. Polizeibeamte und Streetworker haben die Capes im Kofferraum und bringen sie dorthin, wo sie am nötigsten gebraucht werden. Jodyne Keller, Leiterin des Obdachlosen-Programms des Vancouver Police Department, erklärt: »Beim Streifengang treffen wir immer wieder auf Männer und Frauen, die schlafend in den Straßen von Vancouver liegen. Capes direkt in die Hände derer zu geben, die es am nötigsten brauchen, ist unmittelbare Hilfe vor Ort und schafft sofort ein Stück mehr Lebensqualität.«

 
Hier ein Video über das Birds-Nest-Projekt 2012
 

Für Arc’teryx eine klassische Win-Win-Situation. Joanne Mayzes, CSR-Chefin, sagt: »Projekte wie diese sind eine gute und nachhaltige Sache: Rohstoffe, die man nicht mehr für kommerzielle Zwecke verwenden kann, werden sinnvoll verarbeitet. Das ist nur ein Beispiel dafür, wie wir versuchen, möglichst wenig auf der Müllhalde landen zu lassen.«

 
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