100 Jahre Wettlauf zum Südpol
Die Eroberung des Südpols ist eine der letzten großen Entdecker-Geschichten. Eine Geschichte über Helden, Aufopferung und kluge Taktik, aber auch über Lügen, List und britisch-imperialistische Ignoranz gegenüber Überlebenstechniken der Naturvölker. Während Amundsen als Held gefeiert wurde, kamen Scott und seine Männer auf dem Rückweg um, nur 18 Kilometer vom rettenden Nahrungsdepot entfernt. Günther Wessels hat für die Zeit das »Duell im Eis« noch einmal zusammengefasst.
100 Jahre später steht inzwischen eine Forschungsstation am Südpol. Dorthin sind in diesen Tagen einige Ehrengäste gereist. Zum Jubiläum sind auch Gedenk-Expeditionen in der Antarktis unterwegs. Spiegel Online berichtet von den Feierlichkeiten am Punkt, von dem es nur nach Norden geht.
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Buch-Tipp: Amundsen Biografie
Idol und Volksheld, aber auch Lügner und skrupelloser Geschäftsmann: Obwohl Roald Amundsen als strahlender Sieger aus dem Wettlauf zum Südpol hervorging, die Nordwestpassage entdeckte und den Nordpol mit einem Zeppelin überflog, hat seine Biografie auch dunkle Seiten. In »Amundsen. Bezwinger beider Pole« beschreibt Tor Bomann-Larsen den norwegischen Entdecker mit neutralem Blick und erzählt, was bislang hinter den großen Taten verborgen blieb.
- Tor Bomann-Larsen: Amundsen - Bezwinger beider Pole
- 703 Seiten, gebunden
- ISBN 978-3-866-48-068-1
- Mare Verlag
14. Dezember 2011, Surftipp: Julian Rohn
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