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100 Jahre Wettlauf zum Südpol

»South Pole Marker« von Alan R. Light auf Flickr.com unter CC BY 2.0
Vor 100 Jahren, am 14. Dezember 1911, erreichten fünf Norweger um Roald Amundsen als erste Menschen den Südpol. Damit gewannen sie den Wettlauf gegen die Expedition von Robert Falcon Scott. Die Briten trafen nicht nur über einen Monat später ein, sie überlebten auch den Rückweg nicht.

Die Eroberung des Südpols ist eine der letzten großen Entdecker-Geschichten. Eine Geschichte über Helden, Aufopferung und kluge Taktik, aber auch über Lügen, List und britisch-imperialistische Ignoranz gegenüber Überlebenstechniken der Naturvölker. Während Amundsen als Held gefeiert wurde, kamen Scott und seine Männer auf dem Rückweg um, nur 18 Kilometer vom rettenden Nahrungsdepot entfernt. Günther Wessels hat für die Zeit das »Duell im Eis« noch einmal zusammengefasst.

100 Jahre später steht inzwischen eine Forschungsstation am Südpol. Dorthin sind in diesen Tagen einige Ehrengäste gereist. Zum Jubiläum sind auch Gedenk-Expeditionen in der Antarktis unterwegs. Spiegel Online berichtet von den Feierlichkeiten am Punkt, von dem es nur nach Norden geht.

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Buch-Tipp: Amundsen Biografie

Cover »Amundsen. Bezwinger beider Pole« von Tor Bomann-Larsen | Mare Verlag Idol und Volksheld, aber auch Lügner und skrupelloser Geschäftsmann: Obwohl Roald Amundsen als strahlender Sieger aus dem Wettlauf zum Südpol hervorging, die Nordwestpassage entdeckte und den Nordpol mit einem Zeppelin überflog, hat seine Biografie auch dunkle Seiten. In »Amundsen. Bezwinger beider Pole« beschreibt Tor Bomann-Larsen den norwegischen Entdecker mit neutralem Blick und erzählt, was bislang hinter den großen Taten verborgen blieb.

  • Tor Bomann-Larsen: Amundsen - Bezwinger beider Pole
  • 703 Seiten, gebunden
  • ISBN 978-3-866-48-068-1
  • Mare Verlag