Die Banff Mountain Film Festival Tour zeigt das Beste aus Outdoor- und Extremsport. Wir stellen die Beiträge vor.

In der Umwelt-Doku Chasing Waters folgt Fotojournalist Pete McPride dem Colorado River von seiner Quelle bis zur Mündung. Auf der rund 2330 Kilometer langen Reise - zunächst auf dem Wasser, später dann aus der Luft - dokumentiert er was passiert, wenn der Mensch unbedacht in ein natürliches Ökosystem eingreift. Dort, wo der Colorado River einst in den Golf von Kalifornien mündete, findet sich heute nur noch ein ausgetrocknetes Flussdelta. Anstatt ins Meer zu fließen, strömt der Fluss in zahlreiche Bewässerungskanäle für Obst– und Gemüseplantagen und versickert im Niemandsland. | Foto: Peter Mc Bride
Alex Honnold, James Pearson und Mark Synnot reisen in den Tschad – mitten in die Sahara – um unter der sengenden Wüstensonne an den imposanten Sandsteintürmen des Ennedi-Plateaus neue Kletterrouten zu etablieren. Eine Expedition in ein – wie Alex Honnold sich ausdrückt – »gottverlassenes Land«. | Foto: Jimmy Chin
Sherpas Cinema haben mit All. I. Can. ihren ersten CO2-neutralen Skifilm gedreht. Denn wer das Skifahren wirklich liebt, muss sich mit dem drohenden Klimawandel auseinandersetzen. Ein Plädoyer für mehr Umweltschutz. | Foto: Banff/All.I.Can
Mit dem Kajak macht sich Alan Gordon auf zum Mendenhall Gletscher in Alaska. Im Gepäck: Seile, Eisschrauben und Eisgeräte. Das Eisklettern ist seine große Leidenschaft - es wird niemals langweilig: »Das Faszinierendste an diesem Gletscher ist, dass er ständig in Bewegung ist.« | Foto: Kristina Williams
Filmemacherin Allie Bombach ist mit zwei Freundinnen in einem Wohnwagen auf der Suche nach jenen Menschen, die ihren ganz persönlichen Outdoor-Traum leben. Ihr Weg führt sie durch den Westen der USA – und am Ende wieder zu sich selbst zurück. Was sie auf der Reise gelernt hat: »Es kommt darauf an, das zu tun, was man liebt. Und das ist eigentlich ganz einfach.« | Foto: Sarah Menzies
Die neunjährige Ashima Shiraishi ist der neue Star am Boulderhimmel. Erst vor drei Jahren hat sie mit dem Klettern begonnen, doch seit Ex-Kletterprofi Obe Carrion sie trainiert, nimmt sie direkten Kurs auf die vorderen Plätze bei den Boulder-Meisterschaften. »Ich arbeite schon einige Jahre als Coach und weiß, dass es da draußen eine Menge begabter Nachwuchsathleten gibt. Aber mir ist noch niemand begegnet, der so jung und gleichzeitig auch so talentiert gewesen wäre wie Ashimav.« (Obe Carrion) | Foto: Banff/Obe & Ashima
Brian French und Will Koomjian haben nie damit aufgehört auf Bäume zu klettern. Dieses Mal möchten sie sich über eine Strecke von einem Kilometer durch ein kleines Wäldchen hangeln – ohne dabei einen Fuß auf den Boden zu setzen. »Jetzt, wo wir wissen, wie aufwändig das Ganze ist, verstehen wir auch, warum vor uns noch keiner auf diese Idee gekommen ist«, müssen die beiden zugeben, »aber genau deshalb wollten wir es machen: weil es etwas vollkommen Neues ist.« | Foto: Ben Canales
Wie die Arktis von oben aussieht wissen wir. Eis und Schnee soweit das Auge reicht. Doch was befindet sich eigentlich darunter? Das französische Forscherteam um Ghislain Bardout möchte es herausfinden - und taucht ab. Unter Wasser eröffnet sich den Abenteurern eine glasklare und zugleich bizarre Eislandschaft. | Foto: Benoit Payelle
Die Nose im Yosemite National Park ist die berühmteste Speedkletterroute der Welt. Doch wer kann sie am schnellsten klettern? Schon seit Jahrzehnten liefern sich hier die absoluten Topathleten einen spannenden Wettkampf um den ersten Platz: Dean Potter, Hans Florine, die Huberbuam und zuletzt sogar Ueli Steck. Die Geschichte einer rekordverdächtigen Route. | Foto: Banff/Race for the Nose
Wer es schafft, die wildesten Stromschnellen zu bezwingen und Wasserfälle unverletzt hinunterfahren kann, der hat als Extrem–Kajaker eigentlich schon gewonnen. Doch beim Wild Water Grand Prix zeigt sich, wie gut man sein Sportgerät wirklich beherrscht. | Foto: Banff
Ein steinzeitlicher Höhlenmensch entdeckt das Skifahren für sich und durchlebt in einem Traum eine Freeride-Session der etwas anderen Art. Und dann gibt es da noch seinen Freund, das Mammut ... | Foto: Banff/The Man and the Mammoth